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Informationen im TMC Bryceforum Der Umgang mit großen Szenen ~ II ~ |
Der Einfluß der Szenenstruktur auf die
Dateikomplexität und die Speicherzeit
Der Einfluß der Gruppierungen auf die Speicherzeit
Eine Abwandlung des ersten "Versuchs" soll demonstrieren, inwieweit auch die Objektgruppierungen eine wichtige Rolle spielen! Die nach jedem Dubliziervorgang entstandenen Objekte werden nun immer in einer Gruppe zusammengefaßt, so daß eine binäre Verzweigung in Untergruppierungen entsteht.
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Tafel Nr. 4
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Auch diese Szenen enthalten zwar die gleiche Anzahl von Objekten, sie sind aber offensichtlich komplexer, was sich nicht nur in der Szenengröße ausdrückt, sondern auch in der noch längeren Speicherzeit! Bei 1024 gruppierten Objekten, muß Bryce einen Binärbaum mit insgesamt 11 abhängigen Ebenen einrichten, was ein nicht zu unterschätzendes Problem darstellt. Diese zusätzlichen Informationen belegen dann nicht nur Speicherplatz, sondern verändern auch die Attribute der Objekte untereinander, was sich letzten Endes in einer weiteren Erhöhung des Speicherzeit auswirken muß. |
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Tafel Nr. 5
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Zahl der Würfel
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Zeit für das Abspeichern
(normal) |
Zeit für das Abspeichern
(Als binäre Gruppen) |
Relativer Zeitfaktor
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128
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0,82 Sek.
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1,24 Sek.
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1,512
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256
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3,45 Sek.
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5,26 Sek.
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1,524
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512
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11,01 Sek.
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16,45 Sek.
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1,494
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1024
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46,01 Sek.
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72,14 Sek.
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1,568
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2048
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218,45 Sek.
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332,10 Sek.
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1,520
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4096
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880,33 Sek.
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1324,01 Sek.
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1,504
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Es ist an den Faktoren zwischen den einzelnen Varianten (mit und ohne Gruppierungen)
deutlich zu erkennen, daß die Gruppierung von Objekten selbst als Linearfaktor
in die Formel mit eingeht. Dabei scheint eine exakte binäre Struktur die Speicherzeit
um den Faktor 1,5 zu verlängern. Versuche mit anderen Strukturen haben gezeigt,
daß der Linearfaktor zwischen 1,000 und 1,500 variabel ist - je nach Verzweigung
in der Gruppenbildung. Gruppen können also die Speicherzeit beeinflussen, tragen
aber nicht zu der hohen quadratischen Wachstumsrate der Speicherzeitfunktion
bei.
Die "Speicherzeitformel" muß also noch um den Parameter P (mit
1<= P <=1,5) erweitert werden, so daß folgt:
T = f(x)=[0,00005X²-0,0052X]*P
(mit 1<= P <=1,5)
Nicht berücksichtigt haben wir dabei bisher Gitterformobjekte und Terrains!
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Tafel Nr. 6
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Zahl der 128er Terrains
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Zeit für das Abspeichern:
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Dateigröße
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32
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0,09 Sek.
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2,26 MB
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64
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0,38 Sek.
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4,55 MB
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128
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1,44 Sek.
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9,99 MB
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256
|
4,68 Sek.
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19,81 MB
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512
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18,88 Sek.
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39,41 MB
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1024
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76,12 Sek.
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78,82 MB
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2048
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302,88 Sek.
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157,44 MB
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Ohne hier noch einmal die mathematischen Details angeben zu wollen, kann man feststellen, daß die Speicherzeit für Terrains sich ebenfalls quadratisch entwickelt, dabei sogar vergleichsweise mehr Objekte abgespeichert werden können, als in der reinen parametrischen Form. Bei einer Auflösung von unter 128 verbessert sich dieser Durchsatz noch weiter zugunsten der Terrains, über 128 liegt er unterhalb der Werte für parametrische Standardobjekte. Dabei erreichen die Dateigrößen erheblich mehr Umfang, als bei den reinen Parametrischen Datensätzen. Es werden daher in Terrains oft mehr Informationen schneller abgelegt, als in parametrischen Objekten. Ein Umstand, der sich als äußerst nützlich erwiesen hat und im Tutorial "Reduktion der parametrischen Objekte durch Terrains" Verwendung gefunden hat.
Die interne Struktur der Szene hat also keinen Einfluss auf das quadratische steigende Verhalten der Speicherzeiten Durch eine Umgruppierung der Objekte oder andere Anordnungen innerhalb der Szene ist das Problem des quadratischen Zeitanstiegs daher nicht zu umgehen. Es handelt sich also offensichtlich um ein reines Mengenproblem!
Erstes Fazit:
(Für Mathefreaks) hier einmal die gesamte Grundformel:
T = f(x)=[0,00005X²-0,0052X]*P
(mit 1<= P <=1,5)
allgemein:
T = f(x)= {[1/Li] X² - [10/Li] X}*P mit X= a*Summe(par)+b*Summe(D(t)²*ter(t))+Cg*c*Summe(git)
woraus folgt:
T = f(x)= {[1/Li] *[a*Summe(par)+b*Summe(D(t)²*ter(t))+Cg*c*Summe(git)]² - [10/Li] *[a*Summe(par)+b*Summe(D(t)²*ter(t))+Cg*c*Summe(git)]}*P
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Li =
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technischer Leistungsindex des verwendeten
Computersystems (im Bsp: Li ca. 20000) |
P =
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Fraktaler Komplexitätsfaktor der zu speichernden Szene (zwischen 1 und 1,5) |
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a =
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Basisindex für die Speichergeschwindigkeit
parametrischer Objekte in Bryce
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par=
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parametrische Objekte in Szene
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b =
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Basisindex für die Speichergeschwindigkeit
für Gitterformobjekte in Bryce
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git=
|
Gitterformobjekte in Szene
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c =
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Basisindex für die Speichergeschwindigkeit
für Terrainobjekte in Bryce
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ter=
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Terrainobjekte in Szene
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Cg
=
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Fraktaler Komplexitätsfaktor der zu speichernden Gitterformen |
Dt=
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Dimension des Terrains (128,256 usw..) |
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(t)=
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n-tes Terrain aus dem fortlaufenden Index der Summenbildung |
Darauf möchte ich im Einzelnen aber natürlich nicht näher eingehen....(glauben Sie es mir bitte einfach)! Das Verständnis der Gesamtformel ist ohnenhin für das weitere Vorgehen irrelevant!
| Konsequenzen aus den Untersuchungen des Speicherverhaltens |
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